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Update DDoS Mitigation and Blackholing

Status Quo, Standardization und Future Development

DDoS attacks hitting networks are growing larger and larger every year. As seen in our last workshop this is a serious problem for network and their costumers. Countermeasures could be implemented at different places - usually a combination of several is a good strategy. In this workshop we are going to present the lastest developments and experiences from an operators and the IXPs perspective. Together with you we want to discuss strategies, best practices and needs on the topics. So your input is highly appreciated.

Attendance is free of charge for members of eco and DE-CIX costumer. Please contact events@eco.de for VIP code.

Please note: On 29 June, DE-CIX is organizing a technical meeting for DE-CIX customers in Frankfurt.
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Internet Security Days: Encryption Must Be Suitable for the Masses

  • Cryptography products are not user-friendly enough

  • Internet Security Days presents new technologies for protection of digital identity

  • Tickets available: Early Bird Tariff available until 11.08.2016

Every Internet user has a vested interest in the security of their personal data. For the transfer and sharing of sensitive information, security should be an absolutely fundamental requirement. And yet, cryptography is barely ever used in everyday life – or even in business– because the applications are too complicated and time-consuming. Security experts will explain the dangers this situation poses – and elaborate on the conditions required for wide distribution of encryption – at the Internet Security Days on 22 and 23 September in Phantasialand in Bruel, near Cologne.

The security conference is being organized this year by eco – Association of the Internet Industry for the first time in collaboration with Heise Medien. Speakers like the cryptography specialist Klaus Schmeh and the cyber-crime expert Mikko Hyppönen are eagerly awaited. Visitors can take advantage of the early-bird price for tickets to the conference until 11 August 2016.

Security in the cloud and in the Internet of Things

Further focuses of the security event will be security for the cloud and for IoT, two technologies where sensitive data often needs to be transferred and stored, and which are therefore subject to higher security standards. Due to the increasing spread of these technologies, and the creation of entire economic sectors that are dependent on them, new products and strategies are necessary to take account of these developments.

Cyber-crime endangers society as a whole

However, cyber security does not only play an important role for the economy – it’s also vital for the home computer. In times where power grids, nuclear power stations and traffic lights are all digitally linked, cyber security must be understood as a responsibility for society as a whole. As a result, a further emphasis will be placed on this topic, with presentations on the darknet, nation state attacks, and cyber war. The program will largely be conducted in the German language. Details of the agenda can be found at https://isd.eco.de/agenda-2/agenda-2016/agenda-2016-donnerstag.html.

Registration

Journalists can be accredited by contacting kathrin.jennewein@eco.de

DE-CIX Summit 2016 in Munich, New York and Istanbul

This year’s DE-CIX Summit will take place on 13 October simultaneously in Munich, New York and Istanbul.

After celebrating our 20th anniversary in 2015, this year’s Summit will to focus on the latest industry developments and we will come together for an inspiring day filled with presentations, discussions and networking.

The full agenda and a personal invitation will follow.

If you want to join us in Munich, New York or Istanbul, you can already register

 

More information

 

 

GlobePEER Remote: Connecting Frankfurt with New York, Istanbul and Dusseldorf

At select locations, we offer customers the chance to peer at an additional DE-CIX location with their existing port. You can peer with your DE-CIX Frankfurt port at New York, Istanbul or Dusseldorf, or vice versa.

The service offers you access to more than 700 networks in Frankfurt from your port in New York, Istanbul and Dusseldorf, or you can use your port at DE-CIX Frankfurt to access the US market in New York, networks in Istanbul or the whole Rhine-Ruhr region in Dusseldorf.

Find out more

 

This information was first published in the monthly DE-CIX newsletter.

eco: Forderung nach Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung ist Aktionismus

Zur aktuellen Forderung des bayrischen Justizministers Winfried Bausback (CSU) nach einer Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung sagt Oliver Süme, eco-Vorstand Politik & Recht: „Die im vergangenen Jahr von der Regierungskoalition beschlossene Vorratsdatenspeicherung ist nach unserer Überzeugung weder mit dem Grundgesetz noch mit Europarecht vereinbar. Jetzt die Speicherfrist sensibler und privater Daten zu verlängern sowie auf weitere Dienste wie Messenger und E-Mails ausweiten zu wollen - bevor die Vorratsdatenspeicherung überhaupt umgesetzt wurde - ist purer Aktionismus.“

Verbindungsdaten sollen nach dem Willen Bausbacks länger als nur wie vorgesehen zehn Wochen gespeichert werden dürfen. Zudem soll die Polizei Zugriff auf E-Mails und auch auf die Kommunikation über Dienste wie Whatsapp oder Skype bekommen: „Damit bewahrheiten sich unsere schlimmsten Befürchtungen schneller als gedacht: Noch bevor die Vorratsdatenspeicherung überhaupt in Kraft getreten ist, wird auch schon die Ausweitung auf nahezu alle Verbindungsdaten im politischen Raum diskutiert, sagt Süme“. Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist nach Ansicht des eco-Verbands schon in seiner aktuellen Fassung ein rechtswidriger Eingriff in die unternehmerische Freiheit und Berufsfreiheit der betroffenen Internetprovider und verstößt zudem gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

Auch sei die Vorratsdatenspeicherung ungeeignet zum Schutz vor radikalisierten Einzeltätern. „Wie die Vorratsdatenspeicherung zur Verhinderung von abscheulichen Anschlägen durch radikalisierte Einzeltäter helfen soll, erschließt sich nicht", sagt Süme. Auch ein Blick auf die Statistik des Bundeskriminalamtes reiche, um zu sehen, dass sich an der Aufklärungsquote bei Straftaten nichts grundlegend verbessert habe, als die Vorratsdatenspeicherung früher praktiziert wurde.

Die eco Stellungnahme zum Anforderungskatalog der Bundesnetzagentur können Sie hier nachlesen. Das eco Hintergrundpapier zur Klage gegen die Vorratsdatenspeicherung finden Sie hier.

Der Stellenwert der Digitalpolitik steigt

Ende August 2014 hat die Bundesregierung die „Digitale Agenda 2014–2017“ veröffentlicht. Sie formuliert Grundsätze der Digitalpolitik, aus denen Entwicklungsmöglichkeiten für einzelne Politikfelder abgeleitet werden sollen. Nach zwei Jahren zieht eco Bilanz: Im Interview erklärt Oliver Süme, eco Vorstand Politik & Recht, wie der aktuelle Stand der Entwicklung ist.

Herr Süme, Die Bundesregierung hat sich 2014 mit ihrer „Digitalen Agenda“ ehrgeizige Ziele gesteckt. Welche Bilanz ziehen Sie nach zwei Jahren?

Als die Regierungskoalition die Digitale Agenda vorstellte, war noch völlig unklar, wie stark sie sich bei der Umsetzung tatsächlich engagieren würde.  Das Vorhaben sollte nach dem Willen der Regierung als „Hausaufgabenheft“ verstanden werden – das signalisierte nicht unbedingt höchste Verbindlichkeit.

Insofern kann sich die Bilanz nach zwei Jahren doch sehen lassen. Über die Hälfte der Maßnahmen sind abgeschlossen, darunter auch einige mit großer Bedeutung für die IT-Wirtschaft. Das vor Kurzem vom Gesetzgeber besiegelte Ende der Störerhaftung etwa, das IT-Sicherheitsgesetz  oder die EU-Datenschutzgrundverordnung.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Tempo der Umsetzung?

Die Regierung hat erkannt, wie wichtig das Thema Digitalisierung ist, und treibt zahlreiche Vorhaben voran. Das wurde zum Beispiel auch deutlich, als sich die Bundeskanzlerin in den Endlosstreit um das neue WLAN-Gesetz einschaltete. Nach ihrem „Machtwort“, wie es in der Presse hieß, einigten sich die Koalitionäre innerhalb kürzester Zeit.

Wichtig ist jetzt, dass sich die Regierung nicht zurücklehnt und in den Wahlkampfmodus schaltet. Zahlreiche Themen sind noch nicht angegangen, und natürlich ergeben sich im Zuge des Digitalisierungsprozesses auch ständig neue Fragen, auf die der Gesetzgeber Antworten finden muss. Für die nächste Bundesregierung muss die Digitalisierung deshalb dringend im Fokus stehen.

Welche wichtigen Ziele fehlen aus Ihrer Sicht in der „Digitalen Agenda“?

Nach wie vor fehlt ein überzeugendes ambitioniertes Konzept für den flächendeckenden Breitbandausbau, auch wenn zuletzt immerhin die finanzielle Förderung angehoben wurde. Flächendeckende Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Mbit/s bis 2018 – so das derzeitige Ziel – sind nur eine Übergangslösung, das dürfte jedem mittlerweile bewusst sein. Im völlig veralteten Urheberrecht muss die Politik noch viel stärker auf eine EU-weite Modernisierung drängen und dann aber auch darauf achten, dass diese nicht in die falsche Richtung läuft - wie bei den aktuellen Überlegungen zum EU-Leistungsschutzrecht. Sinnvoll wäre es aus zudem, die Digital-Kompetenzen stärker zu bündeln.

Die drei Bundesminister, die die Digitalisierung federführend verantworteten - Sigmar Gabriel (SPD), Thomas de Maizière (CDU) und Alexander Dobrindt (CSU) -haben einen guten Job gemacht. Die nächste Bundesregierung muss allerdings berücksichtigen, dass der Stellenwert der Digitalpolitik steigt. Die Konzentration der Digitalthemen in einem Ressort wäre ein starkes Signal, dass die Relevanz des Themas erkannt wird und eine einheitliche und effiziente Steuerung der Vorhaben gewünscht ist. Es gäbe weniger Reibungsverluste und die oftmals langwierigen Abstimmungsprozesse entfielen.

Die drei Minister haben sich beim Netzpolitischen Forum des eco am 6. September als Gäste angekündigt. Was werden Sie den Ressortchefs mit auf den Weg geben?

Dass sich alle drei Minister angekündigt haben und der Diskussion stellen, ist ein wichtiges Zeichen. Wir hoffen, dass wir ihnen auf der Veranstaltung verdeutlichen können, dass viele Herausforderungen noch in dieser Legislaturperiode angegangen werden müssen – trotz des anstehenden Wahlkampfs. Ich denke da zum Beispiel an das Gründungsklima für Start-ups, das dringend weiter verbessert werden muss, oder auch die Digitale Bildung, bei der noch viele Fragen ungeklärt sind.